Augenarztpraxis

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Dr. med. Josef Frei

Augenarzt / -chirurgie FMH

Dr. med. Bettina Schröder-Frei

Fachärztin f. Augenheilkunde / -chirurgie

 

Spezielle Diagnostik

(Schiel)Abklärungen in der Sehschule (Orthoptik)

Die Orthoptik ist ein Spezialgebiet der Augenheilkunde. Sie befasst sich hauptsächlich mit dem Erkennen und Behandeln von Schielen, Schwachsichtigkeit, Problemen der beidäugigen Zusammenarbeit und Funktionsstörungen der Augenmuskeln.  Beispielsweise Patienten mit Doppelbildern kann mittels so genannten Prismen geholfen werden.

Das Schielen bei Kindern gilt es so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Bereits ab dem 4. Lebensmonat ist eine Augenuntersuchung möglich. Schielen ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Wird das Schielen nicht im frühen Kindesalter behandelt, kann sich eine für immer bleibende Sehschwäche entwickeln. Ebenfalls klären wir verstecktes Schielen (Phorie) ab.

Gesichtsfeld (Octopus, Goldmann)

Das Sehen eines Auges umfasst nicht nur den zentralen Anteil mit der besten Sehschärfe, sondern auch ein umgebendes Gesichtsfeld, mit welchem wir uns orientieren oder zum Beispiel im Strassenverkehr sich von der Seite nähernde Objekte erkennen können. Das Gesichtsfeld kann mittels einer computergestützten Untersuchungsmethode abgetastet werden, durch Projizieren von kleinen Lichtpunkten in eine Halbkugel, in welche der Patient hineinblickt. Werden die Lichtpunkte erkannt, muss ein Signalknopf gedrückt werden, und auf diese Weise wird das ganze Gesichtsfeld eines Auges abgetastet, danach folgt das andere Auge. Für spezielle Fragestellungen werden auch bewegte Lichtpunkte verwendet.

Digitale Fotographie

Die Fotodokumentation ist ein äusserst hilfreiches Instrument in der Augenheilkunde. Damit können Veränderungen sowohl in den vorderen wie auch hinteren Augenabschnitten festge-halten werden und damit eine Aenderung im Laufe der Zeit erfasst werden. Einsatzgebiet sind z. B. pigmentierte Veränderungen („braune Flecken“) der Binde- und Aderhaut, Flügelfell, aber auch die Dokumentation des Sehnerven beim grünen Star.

Hornhaut-Topographie

Bei einer Hornhaut-Topographie wird die Oberfläche der Hornhaut vermessen und wie eine „Landkarte“ farblich und bildlich dargestellt. Mit ihrer Hilfe können die Krümmungsradien genauer erkannt werden und damit beurteilt werden, ob die Hornhaut eine unregelmässige Oberfläche hat oder ob ein Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) vorliegt. Das Verfahren dient dem unter anderem dem Ausschluss von Augenerkrankungen, wie z. B. der Keratokonus (krankhafte z. T.  fortschreitende Veränderung der Hornhaut). Die Topographie wird weiterhin auch als Routine-Screening und bei der Kontaktlinsenanpassung eingesetzt.

Die Untersuchung erfolgt kontaktlos und dauert nur wenige Minuten.

Optische und Ultraschallbiometrie

Die optische Biometrie wird mit dem IOL-Master, die Ultraschallbiometrie mit dem Ocuscan durchgeführt. Die Biometrie dient zur Ausmessung des Auges. Durch optische oder Ultraschallmethoden werden die verschiedenen Distanzen zwischen Hornhaut und Linse oder Hornhaut und Netzhaut sowie verschiedene andere Messdaten bestimmt. Diese Daten dienen zur Berechnung der notwendigen künstlichen Augenlinse, welche bei der grauen Staroperation eingesetzt wird. Dabei ist die optische Messung die moderne Methode, sie kann aber nicht in allen Fällen eingesetzt werden (zum Beispiel bei fortgeschrittenem grauen Star ist diese Messung nicht mehr möglich).

Pachymetrie (Hornhautdicken-Messung)

Die Messung der Hornhautdicke wird beim Grünen Star angewandt. Damit ist der gemessene Augeninnendruckwert besser zu interpretieren, da dieser von der Hornhautdicke in einem gewissen Ausmass abhängt.